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25 Jahre IMAV - Hydraulik GmbH
(Sept. 2001)

Nach 17-jähriger Tätigkeit in einem mittelständischen Hydraulik-Unternehmen, zuletzt als Vertriebsleiter für Süddeutschland, wagte Bernhard Vester 1976 trotz vier schulpflichtiger Kinder mit seiner Frau Rita den Sprung in die Selbstständigkeit. Er begann zunächst fachfremd als Handelsvertreter für verschiedene Firmen. 1979 wurde eine Garage für den Aggregatebau und die Montage von Hydraulik-Steuerblöcken angemietet. 1990 hat das Unternehmen dann mit der eigenen Fertigung begonnen.

Im Laufe der Jahre fand Bernhard Vester, bereits durch seinen Vater unternehmerisch geprägt, seine besondere Nische im Markt für Ölhydraulik als Zulieferer des Maschinenbaus. Das mittelständische Familienunternehmen mit heute mehr als 50 Mitarbeitern und gut 6 Mio. Euro Jahresumsatz entwickelte sich zum erfolgreichen Nischenanbieter für die Konstruktion, die Verkaufsberatung und Fertigung von Hydraulik-Steuerblöcken kleiner und mittlerer Serien. Ein auf die individuellen Kundenbedürfnisse ausgerichtetes Programm und ein breites Sortiment an Sonder-Zwischenplatten und Ventilen tragen zum Erfolg bei.


Zu Beginn des Jahres 2000 fand der Wechsel auf die "zweite Generation" statt, die Firmengründer haben sich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen und das Tagesgeschäft an Ihren Sohn Thomas Vester (kaufmännischer Geschäftsführer) und an Michael Müller (techn. Geschäftsführer) abgegeben. Ihnen zur Seite steht ein Führungsteam aus der Gruppe der bisherigen Leistungsträger.








Mit der Erweiterung der Fertigungs- und Verwaltungsfläche um über 70% sowie den dazugehörigen Investitionen in neue Bearbeitungszentren hat das Unternehmen dieses Jahr die Weichen für Wachstum, Flexibilität, Qualität und Service gestellt.

In den vergangenen eineinhalb Jahren wurden 14 neue Mitarbeiter eingestellt. Besonders stolz ist das Unternehmen auf die gelungene Integration der ausländischen Mitarbeiter, die 36% der Belegschaft repräsentieren. Ab 2002 will das Unternehmen in den Bereichen Industrie- bzw. Bürokaufmann, Fertigungsmechaniker und Fachkraft zur Lagerwirtschaft selbst ausbilden.

Das Unternehmen hat sich aus reiner Eigeninitiative auch einem externen Rating (Basel II) unterzogen, um von kompetenter Seite zu erfahren, "ob wir auf dem richtigen Kurs sind und wo es noch Defizite bei der langfristigen Absicherung des bisherigen Erfolges gibt", unterstrich Unternehmensgründer Bernhard Vester. Daran wird die neue junge Geschäftsführung zu arbeiten haben, denn er verbringt nun einen Teil des Jahres mit seiner Frau in Fouesnant, der französischen Partnerstadt von Meerbusch.

Im Gesamturteil bestätigt die Creditreform Rating AG eine positive Bilanzbonität (Einstufung dieses Teilratings in die Klasse A) und stellt weiter fest: "Wir gehen davon aus, dass sich das Unternehmen weiterhin gut in seinem Markt behaupten wird. Die Umsetzung der neuen Geschäftsführungsstruktur und die Realisierung der anstehenden Projekte zur internen Organisation versprechen eine Fortsetzung der positiven Entwicklung."

Anlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums hat die IMAV-Hydraulik GmbH zu einer eintägigen Tagung mit dem Thema "Der Mittelstand - heute und morgen" eingeladen und dabei Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik als renommierte Referenten gewinnen können. Professor Dr. Dr. Franz Josef Radermacher von der Universität Ulm vertrat dabei die Auffassung, Deutschland sei in Europa in Bezug auf Technik und Organisation ganz vorn. Insofern habe Deutschland im Rahmen der Globalisierung gute Chancen. Folgendes verspräche Erfolg: ein tolles Produkt, über das keiner verfügt oder aber einen ausgereiften Prozess. Der wichtigste Punkt sei, den Kunden am besten zu verstehen. "Bei unseren Firmen steckt das Wissen im Körper, gewachsen über viele Jahre." Dies sei nur möglich, so Radermacher, wenn die Belegschaft jahrelang in den Unternehmen tätig sei. Globalisierung lerne man, indem man es tue. Damit mache man sich fit für andere Märkte, eine Rolle komme dabei der weltweiten Vernetzung zu. Botschafter Rahman von der VR Bangladesch, Ehrengast der Veranstaltung, wies insbesondere auf die niedrigen Produktionskosten in seinem Land hin. In der von der freien Journalistin Beate Kowollik moderierten Podiumsdiskussion, der die geladenen Kunden, Lieferanten und Freunde mit Interesse lauschten, erinnerte Rainer Növer von der IHK Krefeld daran, dass der Mittelstand besonders unter der Einführung der Ökosteuer leide. Mit Gewerbeflächen sei die Region sehr gut bedient. Professor Dr. Ulrich Widmaier von der Universität Bochum verwies auf die klassische Stärke des Maschinenbaus. Wichtig sei allerdings, sich auf das Kerngeschäft zu beschränken und dabei gleichzeitig auch neue Formen des im Service-Bereich in Erwägung zu ziehen. Positiv sah Dr. jur. Helmut Rödl von der Creditreform Neuss das Genossenschaftssystem der Volksbanken. Und da Handwerksschulungen "das Beste" seien, sollten die Betriebe mehr ausbilden.


Des weiteren lud das Unternehmen seine Partner und Freunde zu einem Tag der offenen Tür ein. Dabei wurden in einem Festakt mit Frau Karin Clement, der Gattin des Ministerpräsidenten von NRW, die neuen Räumlichkeiten und die neuen Bearbeitungszentren eingeweiht. Frau Clement wurde als Schirmherrin der Aktion "Lichtblicke" ein Spendenscheck der Mitarbeiter und des Unternehmens überreicht. "Lichtblicke" ist eine gemeinsame Spendenaktion der NRW-Lokalradios, der kirchlichen Hilfswerke Caritas und Diakonie sowie der freien Wohlfahrtsverbände. Ziel der Aktion ist es, Kindern und Familien in Not zu helfen.


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